TIPPS ZUM THEMA SELF-STORAGE

MEISTER TIPP

Wer kennt das nicht? Über die Jahre hat sich ziemlich viel Zeug in der Wohnung angesammelt, der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und das Kellerabteil ist ohnehin schon seit Ewigkeiten vollgestopft. Wenn man überhaupt einen hat. Dennoch verlangen moderne Lebensstile Stauraum – das Snowboard, die Musiksammlung, das Werkzeug und Winterkleidung müssen irgendwo zwischengelagert werden, bis sie wieder gebraucht werden. Doch wohin damit?

Selfstorage ist oft die Lösung für den urbanen Lagerplatzmangel. Es gibt jedoch unterschiedliche Anbieter und die Angebote variieren zum Teil auch stark. Was soll man also bei den Selfstorage-Anbietern beachten? Welche Fallen gibt es und was kann man tun, um das Beste aus seinem Lagerplatz rauszuholen?

1. PLATZBEDARF RICHTIG ERMITTELN

Schon bei der Schätzung des notwendigen Lagerraums neigt man oft dazu, den Platzbedarf zu überschätzen. Tatsächlich braucht man in den meisten Fällen nicht so große Lagerabteile, wie man auf den ersten Blick glaubt. Als Faustregel gilt: wenn du geschickt stapelst, brauchst du etwa 1,25 Quadratmeter Lagerfläche für 10 Quadratmeter Wohnraum. Die gesamte Einrichtung eines Schlafzimmers passt also in ein 2m²-Abteil, vorausgesetzt man kann das Bett auseinander bauen. Berücksichtige neben der Fläche auch die Abteilhöhe, also das komplette Volumen des Abteils. Denn, wie schon gesagt, kann man einiges aus dem Abteil rausholen, wenn man in die Höhe geht.

2. ANBIETER UND PREISE VERGLEICHEN ZAHLT SICH AUS

In Österreich gibt es speziell in Wien einige Selfstorage-Anbieter. Dabei variieren die Preise und die angebotenen Leistungen zum Teil erheblich. Verschaff dir also einen groben Überblick über die Anbieter und deren Angebote. Zu den Preisen kommen wir noch später.

3. STANDORT GUT AUSWÄHLEN

Ebenso wichtig wie das Angebot ist die Erreichbarkeit des Selfstorage-Lagers. Dabei solltest du dir im Vorhinein überlegen, wie oft du zum Lager musst. Wenn du nur einmal im Jahr deine Sachen rüberbringst, reicht vielleicht auch ein Standort am Stadtrand – da sind auch die Preise etwas günstiger, allerdings musst du bedenken, dass du in den meisten Fällen ein Auto brauchen wirst, um dorthin zu kommen, denn viele konventionelle Containerlager werden oft bei den Autobahnabfahrten gebaut. Wenn du jedoch öfters ins Abteil musst, um deine eingelagerten Gegenstände zu holen oder neue Sachen hinbringen, empfiehlt sich ein Standort in deiner Nähe. Einige Anbieter sind sowohl mit PKW als auch öffentlich sehr gut erreichbar und eignen sich somit perfekt, wenn du häufiger ins Lager musst.

4. DIE ZUSATZFEATURES ENTSCHEIDEN

Auch die Zusatzfeatures und Services solltest du bei der Auswahl des Selfstorage-Anbieters in Betracht ziehen. Denn oft sind das eben solche Zusatzfeatures, wie Umzugsservice, Zugangsmodalitäten, Barrierefreiheit, Heizung oder Buchung am Handy, die das Gesamtpaket ausmachen und dir die Einlagerung einfacher machen. Die günstigeren Anbieter bieten oft kaum etwas außer Lagerfläche.

5. ZUTRITT ABCHECKEN

Wenn du öfters zum Selfstorage-Abteil musst, schau dir ebenfalls die Öffnungs- bzw. Zutrittszeiten von den Anbietern an. Klassische Mietlager erlauben oft den Zugang nur zu bestimmten Zeiten 6:00-22:00) unter der Woche mit einem einfacheren Code, während andere Anbieter wie z.B. Storebox rund um die Uhr 365 Tage zugänglich sind.

6. ABRECHNUNGSPERIODEN BEACHTEN

Einer der beliebtesten Tricks von manchen Selfstorage-Anbietern ist die 7-tägige wöchentliche Abrechnung, somit hat ein Abrechnungsmonat immer 28 Tage. Das heißt pro Jahr kommen 13 Abrechnungsperioden zusammen. Bei monatlicher Abrechnung wird pro Kalendermonat abgerechnet. Also beträgt das Abrechnungsjahr 12 Abrechnungsperioden. Auch die Preise werden oft dementsprechend kommuniziert. Für einen aussagekräftigen Preisvergleich solltest du also die Angebote immer auf einen gemeinsamen Nenner bringen (pro Woche oder pro Monat).

7. KÜNDIGUNGSFRISTEN UND AGBS DURCHLESEN

Das Kleingedruckte – der Klassiker. Auch, wenn die ABGs oft etwas lang ausfallen und sie keiner lesen will, haben sie einen guten Zweck – nämlich die Information und Belehrung über wichtige Punkte wie z. B. was gelagert werden darf und was nicht, wie lange die Kündigungsfrist beträgt und wie die Übergabe des Abteils erfolgt. Die AGBs solltest du jedenfalls vor der Buchung des Abteils durchlesen, um Missverständnisse zu vermeiden bzw. um offene Fragen zu klären.

8. PERSÖNLICH BESICHTIGEN

Hast den Anbieter und das passende Abteil ausgesucht, empfehlen wir dir, das Lager bzw. das Abteil auch vor Ort zu besichtigen, bevor du es buchst. Oft fallen dir Sachen erst bei der Besichtigung ein, weil es in der Realität oft anders ausschaut als im Internet. Ein persönlicher Treff mit dem Selfstorage-Mitarbeiter ist auch ein guter Zeitpunkt, um alle offene Punkte zu klären bzw. nach Vergünstigung zu fragen.

9. VERSICHERUNG

Die Haftung des Selfstoragebetreibers ist oft nur gering. Daher sollte eine zusätzliche Versicherung für die Gefahren Einbruch, Feuer, Wasser und Diebstahl abgeschlossen werden. In vielen Fällen ist das über eine Erweiterung der bestehenden Haushaltsversicherung möglich.

10. TRANSPORT ORGANISIEREN, EINLAGERN, RUHE GENIESSE

Du hast also das Selfstorage deines Vertrauens und das passende Abteil ausgewählt und gebucht. Nun heißt es – transportieren und einlagern. Viele Selfstorages bieten ebenfalls Transport- bzw. Umzugsservice an. Bei manchen kannst du zusätzlich Aufbewahrungsboxen, Schwerlastregale und Verpackungsmaterialien dazu mieten bzw. kaufen. Auch hier empfiehlt sich eine unverbindliche Anfrage.

#1 – VERSTECKTE GESCHENKE

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